Fall Museumskarte, fünf Jahre später – Devolon

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Fall Museumskarte, fünf Jahre später

23.02.2021

Anfang Mai 2015 wurde es spannend, als das Museumskartensystem eingeführt wurde. An einem Tag wurden 180 Objekte, in denen die Karte verwendet und verkauft werden sollte, sowie auch ein Online-Shop und eine Kunden-Website eröffnet.

 

Alles wurde in letzter Minute fertig. Anfang Februar – nach anderthalb Jahren Verhandlungen – hatten wir mit dem Finnischen Museumsverband einen Vertrag über die Lieferung des Systems geschlossen. Als Starttermin wurde der 1.5. vereinbart, aber als klar wurde, dass die Museen am 1. Mai geschlossen sind, wurde die Eröffnung auf Dienstag, den 5.5. verschoben.

Aus der Sicht des Systemlieferanten gab und gibt es bei der Museumskarte noch zwei kritische Aspekte: der Verkauf der Karten im Online-Shop und die Registrierung von Besuchen. Wenn diese Dinge behoben sind, ist der Rest lediglich Erstellen einer Excel-Tabelle.

Bei der Wahl der Technologie für die Registrierung von Besuchen musste berücksichtigt werden, dass sich die Museumsumgebungen von lokalen Museen bis hin zu staatlichen Museen sowie ihre Telekommunikationsnetze stark voneinander unterscheiden. Da die Museen nicht über ein gemeinsames Kassensystem verfügen, musste das System eine eigenständige Gesamtheit darstellen.

Zudem mussten das System auch für den Kundenservice einfach zu bedienen, die Aufzeichnung von Besuchen schnell und sicher und die Benutzeroberfläche anpassbar und entwickelbar sein. Und da die Anzahl von Museen sehr groß ist, spielte auch der Preis eine wichtige Rolle. Auf die Empfehlung von Devolon hin wählte der Museumsverband ein auf RFID- und Android-Technologie basierendes System. Zur Kundenidentifizierung wurden Plastikkarten mit RFID-Chip eingeführt und die Museen mit einem Google Nexus-Tablet mit einem RFID-Lesegerät ausgestattet.

Es war natürlich auch spannend zu sehen, ob die Museen die Karten zu verkaufen wussten und wie die Karte von den Kunden angenommen wird. Im Frühjahr organisierte der Museumsverband eine Provinztour, bei der die Karte den Museen in den verschiedenen Provinzen vorgestellt wurde. Da das System zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fertig war, konnte keine Einführung in das Programm gegeben werden.

Es gab keinen Grund zur Sorge. Wir standen die ersten Tage die ganze Zeit am Telefon bereit, aber es gab kaum Feedback von den Museen. Daher kamen wir zu dem Schluss, dass alles gut lief.

Einige fragten sich allerdings, wieso ein altmodisches Plastikkartensystem eingeführt wurde. Die einfache Antwort lautete, dass eine mobile App keine Option war. Im Jahr 2015 waren Smartphones noch nicht so verbreitet wie heute, und ohnehin konnte von den Kartenkäufern nicht vorausgesetzt werden, dass sie ein Smartphone besitzen.

Die Resonanz der Besucher war zweigeteilt. Die regelmäßigen Museumsbesucher griffen schnell nach der Karte, aber die breite Öffentlichkeit schien lange zu brauchen, die an sich einfache Idee der Karte der zu verstehen. Eine ältere Dame gab an, dass sie Monate dazu gebraucht habe, um zu verstehen, dass sie wirklich jedes Museum so oft sie möchte besuchen kann.

Erst zur zweiten Weihnacht kam der große Durchbruch. Es wurde ein Geschenkgutschein für die Museumskarte auf den Markt gebracht, und auch so hatte sich die Bekanntheit dieses neuen Produkts weit verbreitet. In den Feiertagen wurden Tausende neue Karten registriert.

Ständig meldeten sich neue Museen für das Programm an. Während es zu Beginn noch 180 Museen waren, ist die Anzahl nun schon auf über 300 gestiegen. Auch Museen mit freiem Eintritt sind dazu gekommen, da die durch die Karte gewonnene Sichtbarkeit so bedeutend ist.

Es war außergewöhnlich, zu sehen, wie eine Idee vom Planungstisch dazu führte, dass gelbe Karten in den Portemonnaies der Menschen aufblitzten und das neue Produkt in den sozialen Medien bewundert wurde. Die Leute erzählten, dass sie ihre Inlandsreisen jetzt nach den Museen planten, und neue Ausstellungen wurden ständig zum Gesprächsthema.

Im Frühsommer 2020, als die wegen der Pandemie geschlossenen Museen wieder eröffnet wurden, wurde endlich die mobile Museumskarten-App eingeführt. Die App hat die Zahl der Museumsbesuche weiter erhöht, da der Benutzer so die nahe gelegenen Museen und ihre Öffnungszeiten ganz praktisch einsehen kann. Die App wurde schnell zu einer der am meisten heruntergeladenen Anwendungen des Landes.

Die Museumskarte ist heute ein fester Bestandteil des finnischen Museumsbereichs. Zusammen mit dem Finnischen Museumsverband haben wir die Vorteile der Karte auch Fachleuten aus anderen Ländern vorgestellt, und manche Experten sind nach Finnland gereist, um sie sich anzuschauen. Das System hat definitiv das Potential eines Exportprodukts, aber es ist nicht einfach, denn viele Dinge müssen gleichzeitig stimmen. Dies erfordert Willen, Mut, Kompetenzen und Ressourcen.

Es war fast unglaublich, dass der finnische Museumsbereich bereit war, sich mit einem Mal auf eine so eine große Veränderung einzulassen. Zum Beispiel entwickelte sich die niederländische Museumskarte, die als Modell für diese Karte diente, dank der guten Erfahrungen mit einer gemeinsamen Karte für die Amsterdamer Museen allmählich zu einer landesweiten Karte.

Viele haben von der Museumsbranche ein starres und konservatives Bild, aber die Museumskarte beweist, dass zumindest in Finnland das Gegenteil der Fall ist.

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