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Wie kann eine Lieferantenabhängigkeit verhindert werden?

23.02.2021

Bei der Auswahl eines Dienstleisters ist es wichtig, eine Lieferantenabhängigkeit, d. h. einen Vendor-Lock-in, zu vermeiden. Dies bezeichnet die Lage, dass ein Dienstleister den Kunden auf eine Weise an sich bindet, die nicht im Interesse des Kunden liegt. Das Problem äußert sich in hohen und allgemein steigenden Preisen und der Schwierigkeit, den Lieferanten zu wechseln

Wir haben hier gegliedert einige auf unseren Erfahrungen gründende Ratschläge zusammengestellt, mit denen wir Ihnen gern helfen möchten.

  1. 1. Ein vertraglicher Vendor-Lock-in ist die am einfachsten zu verhindernde Abhängigkeit

Überprüfen Sie den Vertrag und seine Anhänge genauso gründlich wie andere Verträge. Überprüfen Sie insbesondere, wem das System und die dort generierten Daten gehören, welche Kündigungsfrist besteht und ggf. auch welche die Gültigkeitsdauer gilt, wenn die Kündigungsfrist an diese gebunden ist. Es kommt bedauerlicherweise sehr häufig vor, dass die Vertragslaufzeit jeweils ein Kalenderjahr beträgt und eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor Beginn der Vertragslaufzeit festgesetzt wird. Dies bedeutet, dass, wenn Sie im August-September nicht aufpassen, besteht die nächste Kündigungsmöglichkeit erst in über einem Jahr.

  1. 2. Versteckte Kosten, d. h. Kosten, die nicht erwähnt werden

Es fallen häufig zusätzliche Arbeiten an, und ihre Kosten sollten im Voraus vereinbart werden. Manchmal werden diese Kosten im Kontext des Preises für die Dienstleistung angegeben, wie z. B. ein Stundenhonorar, aber leider ist es üblich, dass sie gar nicht erwähnt werden. Wenn diese nicht vereinbart wurden, kann der Lieferant den Preis für zusätzliche Arbeiten völlig frei bestimmen – sprich für Arbeiten, die der Kunde häufig kaufen muss.

  1. 3. Dokumentation, Dokumentation, Dokumentation

Fordern Sie Ihren Dienstleister auf, technische Unterlagen zu erstellen, die zur Verfügung gestellt werden, wenn Sie den Lieferanten wechseln. Dies ist wie eine Versicherung. Ein erfahrener Dienstleistungsentwickler kann selbst einen schwierigen Dienstleistungsauftrag innerhalb von kurzer Zeit übernehmen, wenn die Dienstleistung sorgfältig dokumentiert ist.

  1. 4. Behinderung von Integrationen

Die Integration von Systemen, wie z. B. von ERP-System und Online-Geschäft, ist das tägliche Brot der IT-Arbeit, und es ist grundsätzlich einfach, Systeme verschiedener Anbieter miteinander zu kombinieren. In der Praxis kann dies so teuer gemacht werden, dass der Kunde gar keine andere Wahl hat, als alle Produkte beim selben Lieferanten zu bestellen. Legen Sie beim Abschluss eines Vertrags die Preisgestaltung für mögliche Integrationen und die Kosten für die Nutzung der Schnittstelle fest.

  1. 5. Technologischer Vendor-Lock-in

Bevorzugen Sie weit verbreitete Programmiersprachen und Produkte. Ihre Alarmglocken sollten läuten, wenn ein Verkäufer von einer neuen, großartigen, aber wenig genutzten Technologie spricht. Es kann sein, dass nur wenige hochbezahlte Berater diese Technologie im ganzen Land beherrschen und der Kunde gar keine andere Wahl hat, als immer bei ihnen zu kaufen. Auch weltweit eingesetzte Technologien werden noch lange weiterentwickelt.

  1. 6. Behinderung der Datenübertragung

Selbst wenn die Unterlagen für den Wechsel des Dienstleisters bereits erstellt wurden, kann sich die praktische Übertragungsarbeit als ein überraschend komplexer, zeitaufwändiger und teurer Vorgang erweisen. Stellen Sie bereits beim Abschluss des ersten Vertrags sicher, welche Tools und Verfahren bei der Datenübertragung verwendet werden, sprich wer was macht und was wie abgerechnet wird.

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